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Wege

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ich steh am Straßenrand
dort hin verbannt
Autos, betrachtende Scheiben
ohne Verweilen
große Augen
betrachten mich
als sagen sie
ich rette dich
schmerzend durch bohren
ihre Blicke
lieb kosend meinen Körper

streicheln sanft meine Haut
bis sie auf raut

ich bin frei
wähle zwischen meinen Freiern
die mit mir reisen
als würden wir feiern
und uns preisen

ich stehe in der Nacht
zu rück gebracht
Autos, betrachtende Höhlen
wollten mich verwöhnen
vor bei ziehende Leere
Scheinwerfer Schwere
in die Ferne
schweigen gerne
schmerzend brennen
in meiner Nase
ihre Abgase

schneiden tief in meine Haut
bis es streichelnd abflaut

ich bin frei,
verbannt an meine Freier
die mich wärmen
als würden sie frieren
welch dunkler Schleier

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Über den Autor

pantopon rose

pantopon rose

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

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