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Feuerstraume

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Sind die Zeiger Rund‘ um Runde auf der Jagd
Überholen, sinnlos kreisend sich die dreien
Stund‘ um Stunde schleppt sich müde durch den Tag
Der alte Schmerz, doch plötzlich ist’s mir gar als wollt ich schreien:

Sohn des Feuers – heisse ich mit Freuden!
Kratze blutig, wo die graue Schar mich küsst‘!
All den Lebenssaft verschwenderisch vergeudend,
Kotz‘ ich aus, das staubig Jucken euer List!

Doch gefesselt lieg‘ im Fette ich und weine
Trän‘ um Träne, Traum O Traum, vergiss mein‘ nicht!
Das Gesülze, der Gestank der Weltmarktschweine,
Widerwärtig triefend tropft’s mir ins Gesicht.

All die feuchten Fantasieen der Milliarden,
All die tausendfältig wundersamen Farben,
Auf einem Kreisel der sich schnell und schneller dreht,
Grau in Grau verdunsten sie – – vom Winde verweht.

Sohn des Zornes heisse ich – mit Feuerszungen!
Schlecke wutentbrannt der blutend Wunde Schweiss
Brause auf, im Traum gepackt von Phönix‘ Schwingen,
Spür‘ den Tanz der heilig Energie erklingen
Des Windes, der die Sterne besingt,
Seelennebel meines Selbst, diesen Säbel Menschen Geists
Mit dem Blitzeswettern ew’ger Sphären ringen,
Er vereist – spür‘ ihn klirrendlich zerspringen
Und die Zeit in meinen Adern gerinnt.

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