„Hesses Gedichte sind Gedanken und Stimmung zugleich; man könnte sie eine gedankliche Stimmungslyrik nennen. In den Anfängen bleibt der Blick nach innen, in die Abgründe des Individuums gerichtet, später richtet er sich auf die Geschichte, auf das Leben in übergreifender Zusammenhängen.“ 1

„Hesses Lyrik durchlebt volksliedhafte Innigkeit und einsam verträumte Schwermut. Oft bindet sich erfahrene Weisheit zu Bekenntnis und Spruch. Die symbolische Sprache des Erlebnisgedichts, die Form der reflektierenden lyrischen Meditation weisen auf klassich-romantische Tradition zurück.“ 2

 

1 aus: Hans Gerd Rötzer, Geschichte der deutschen Literatur, C.C. Buchners Verlag, s. 296
2 aus: Fritz Martini, Deutsche Literaturgeschichte, Alfred Körner Verlag, s. 530.

 

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