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Sommerabend

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Sommerabend
Die Hitze des Tages
Ist verglüht
Ruht im Staub
Der verlassenen Wege

Dämmerung
Hüllt den müden Tag
In ihr seidenes Tuch
Umarmt die Wälder
Mit kühlem Schweigen

Und drunten
In den Wiesen
Webt der Nebel
Zarte Schleier
Spinnt Silberfäden
In goldne Felder

Kein Vogellaut
Keines Menschen Wort
Stille
Liegt über der Welt

Nur der Wind
Wiegt zart sich
In den Bäumen
Singt der müden Erde
Sein leises Lied

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Über den Autor

Morgaine

Morgaine

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

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