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Schönheit ist bitter

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Sie war so heiter wie ein heller Morgen,

So jung wie erster Schnee,

So schön wie ein letzter Sommertag,

Und unerreichbar wie ein Stern.

Sie hielt ihr weißes Herz verborgen,

So tat ich ihr nicht weh.

Das dachte ich, als sie neben mir lag,

Wie mein Atem so nah, wie meine Gedanken so fern.

Friedlich schlief die Schönheit neben mir,

Schlaflos und rastlos lag ich neben ihr.

Ich streichelte ihren festen Zopf,

Da erwachte sie von den Gedanken in meinem Kopf.

Ich sah in ihre Augen, so frisch und klar,

Ich führte meine Lippen über ihre Haut,

Und fand, dass die Schönheit bitter war,

Und weinte ohne Laut.

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Über den Autor

mondgewitter

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