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rote Traenen

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Lass ichs fließen,
mein Blut
mit Scherben,
mit Spitzen,
mit Klingen,
zergehts mir süßer
auf der Zunge
als jede Schokolade
spielt mir mein
Fährmann diese
Ballade

Laufen Tränen, läuft
Blut über meine Wangen
Schmerz
Leid
Trauer –
dies alles birgt mein
Verlangen
hörn die Messer
auf zu klingen,
Vögel der Freiheit
beginnen zu singen
von aussen was in mir

Schweigt auch jeder
wenn er schreien müsste
sieht keiner,
was Mensch sehen müsste
mein Herz schlägt,
ich fühle, ich bin wie ich bin, Menschheit
du rechnest ohne Sinn

Schließ und Spinn dich ein,
bleib für dich allein,
entrinne den Qualen,
für schwarze Zahlen,
„leb“ zu deinem Schutz allein
hör auf Mensch zu sein

Über den Autor

cyan

cyan

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