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Regen

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Regen

Regentropfen prasseln dumpf auf das alte Fensterbrett
unaufhörlich entspringen immer neue Fluten dem Wolkenbett
auf den Straßen sind Wälder von Regenschirmen aufgespannt
junge Äste halten den Wassermassen kaum noch stand
Flüsse und Seen am Land, zeigen einen Anstieg des Pegels
während ein junger Polizist, unten an der Ecke, den Verkehr regelt
gierig lechzt die trockene Erde nach der lebensspendenden Flüssigkeit
während der Sonnenschirm vorm Cafe eher überflüssig erscheint,
so mancher Mensch gleicht einem Pudel – völlig begossen
verdammt, jetzt ist mir auch noch Tinte über’s Blatt geflossen

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kulturbanause

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