← Zurück zur Übersicht

Probleme

Share

Es war ein schwüler Tag, der 13.Juli.2001. Das Wetter war angenehm auf eine Art und Weise, wie ihn die Leute schon lange nicht mehr kannten. Es waren um die 25° C und es wehte ein lauer Wind. Erfrischend, aber nicht erkühlend. Der Park war voll mit Menschen. Einige wollten sich sonnen, einige hingegen wollten chillen und Andere verbrachten ihre Mittagspause dort, um an dem Ganzen teilzuhaben und sich auf den Feierabend einzustimmen. Nun da war dieser kleiner Junge. Vielleicht war er 14 Jahre alt, aber nicht älter. Er schaute sich die Leute an und bemerkte, dass einige der Leute nicht so waren wie sie sich gaben. Er konnte es bei den Menschen sehen. Er hatte diese Gabe schon lange, nur er war sich seiner Fähigkeit nicht sicher und dachte, es wären nur Hirngespinste. Mehr nicht. Nun sah er sich die Leute an. Und er bemerkte diesen einen Mann, gut angezogen,der auf der BAnk sass und sein Mittagsessen zu sich nahm. Er merkte, dass dieser Mann ein Problem hatte. Er wusste nicht, weshalb oder wieso er das wusste, aber er wusste es. Er wollte ihm helfen, aber er wusste nicht wie und warum überhaupt. Er beschloss an diesem Mann vorbeizulaufen. Vielleicht…

Als er an dem Mann vorbeilief, nahm er sich seinen ganz Mut zusammen und fragte ihn, ob er sich neben ihn setzen kann. Der Mann war leicht irritiert, denn schliesslich gehörte ihm die BAnk nicht und Paltz war auch genügend da. Der Mann nickte nur. Nun da sass er. Neben diesem Mann, dem er helfen wollte. Aber wie? Und was hat er überhaupt? Er fragte ihn, ob er öfter herkomme. Der Mann schluckte hastig seinen Biss runter und antwortete mit einem neutralen Ja. UNd ass weiter. Der kleine Junge fragte ihn einfach drauflos, ob er irgendein Problem hätte und dass er dass eben glaubte,dass bemerkt zu haben. Der Mann war irritiert. So irritiert, dass sein noch voller Mund auf war. „Wie, ww-w-wie hast du das bemerkt?“, fragte er den Kleinen. Der Kleine antwortete erleichtert:“Ich habe in Gespür für so etwas“ „Woher hast du gewusst, dass ich meinen Kaffee zuhause vergessen habe?“ „Ich weiss nur, dass die meisten Menschen nie zufrieden sind mit dem,was sie haben, sondern immer unzufrieden sind darüber was sie nicht haben“, meinte der Junge, stand auf und ging wieder seinen gewohnten Weg. Er machte dies täglich auf seinem Nach-Hause-Weg, um den Menschen eins klar zu machen, aber viele interessierte es nicht, weil sie einfach Probleme hatten.

Du schreibst selbst Gedichte?
Veröffentliche dein Gedicht im Autorentreff von hhesse.de.

Über den Autor

memo

memo

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments