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**Meine Welt**

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Ich bewege mich eine Stahltreppe hinauf, lasse meinen Blick um mich schweifen.

Überall ragen kilometerweit Wolkenkratzer in den Himmel, die Welt ist in pechschwarze Nacht gehüllt, nur vereinzelt erkennt man Sterne am Himmel.

Aus Millionen Fenstern strahlt Licht in die Welt hinaus. Doch bei mir ist es dunkel und kalt. Ich sehe überall Taxis, Busse, Autos durch die Luft fliegen. Aus Industrieschornsteinen bewegt sich braunschwarzer Rauch gen Himmel. Am Boden bläst ein starker Wind, überall fegt Müll herum, Penner leigen am Boden,

tot oder in ihrer eigenen Kotze. Ich erblicke hie und da Junkies, die sich einen Schuss nach dem anderen in ihre Venen pflanzen. An einer Straßenecke sehe ich wie ein Junge von drei Kindern totgeprügelt wird. Bin ich ihr nächstes Opfer, wo ich doch hier so alleine stehe, nicht weiss wohin, nicht weiss zu wem ich gehöre,

nicht weiss was ich tun soll. Ich sehe hinaus zu den Sternen und weiss es gibt keinen Gott.

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Über den Autor

monschdrum

monschdrum

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