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Hallo Luftballon.

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Gleich steigt er auf – der Luftballon.
In den Abend hinein, erhebt sich aus der Menschenmasse, die fleißig und gerichtet ihren Zielen entgegen eifert.
Die gefüllte Plastiktüte hat sie fest im Griff, die Haare hastig zusammengebunden, die Brille korrekt auf das Nasebein geklemmt. Nur noch die Straße überqueren, aber es ist rot!
Also warten. Der Blick aller ist an einen noch dunklen Punkt gebunden, welcher jeden Moment grün aufleuchten wird.
Jetzt darf sie weiter gehen. Im schnellen Schritt an der nächsten Ecke vorbei, durch die Lichtkegel der schmutzigen Straßenlaternen und dann rechts rum.
Den Schlüssel hat sie schon gleich aus der Tasche genommen und bereits sicher in der Hand, sofort ihn ins Schloss zu schieben, umzudrehen und die Türklinke herunterzudrücken. Es knackt kurz, dann ist die Tür offen. Das Licht der Straße spühlt ryrthmisch hinein. Schnell schließt sie die Tür wieder, weiter vorbei an den glänzenden Briefkästen. Oh! Moment. Zurück. Der heraushängende Reklamezettel wird unter den Arm geklemmt, die Schlüssel noch einmal zurecht gelegt und weiter geht’s.
Zweiter Stock, die knarrenden Treppenstufen grüßen kurz und schon steht sie vor ihrer Tür. Ein Klingeln wandert durch die Wohnung und dringt durchs Schlüsselloch. Das Telefon!

Jetzt erreicht der Luftballon den Mond und schwebt vorbei…leise durch die Nacht.

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Über den Autor

Heady

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Ehemaliges hhesse.de Mitglied

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