← Zurück zur Übersicht

Für Montagnola

Share

Ja Montagnola,

ich hatte meine Begegnung mit dem Kobold aus Conte Mayo, der die schwerste Aufgabe von allen Aufgaben hat, – den Menschen zu lernen und zu verstehen – denn die Menschen verstehen nicht mal sich selbst. Er hat das materielle Leben mit dem spirituellen zu verbinden, wenn ich ihn richtig verstanden habe. Er sagt: „Obwohl das Wettbewerb der Enteignung und der Bau des Dualismus alles zerstückelt, und die Welt auf Erden an den Rande des Existenz getrieben hat, gibt es doch eine Funke Hoffnung! Der Zivilisierte vergaß in seiner Halbiertheit, daß die Kinder ganz sind, wie der Groll. Der Analfabet, ist ganz. Kennt keine Gegensätze, die den Erwachsenen zu Extraleistungen trimmen. Der Erwachsene ist degeneriert, denn sein Kopf mit Maßen, Werten und Grenzen voll ist. „Der Unlängliche ist Produktiver“, schreibt Hesse. Der Erwachsene ist zum Produktiveren beschnitten worden, durch den Teilverlust vom Istsein. Er lebt in Deklinationen, künstlich formulierter Unwahrheiten, wie das Streben nach Freiheit, aus der kennelernten Gefangenschaft heraus. Sehnt sich nach Liebe, aus dem kennenlernten Hass heraus. Das Kind kennt diese Gegensätze nicht und hat kein Wort für Liebe und Freiheit, denn es ist sie selbst und es lebt in Harmonie mit sich, mit dem ganzen Menschen, ohne Katasterhirn. Das Kind ist Analfabet. Unhalbiert.
Die Eiesenbahn war der schnellste Mittel zu Monopolie und gesteuerter Weltstruktur. Das Auto, hat die Eisenbahn zurückgeworfen und noch mehr Kapital gebracht. Der Hollandkartoffel rollt zum Waschen nach Italien, dann nach Polen um geschnitten zu werden, nach Norwegen um tiefgefroren zu werden, um ihn schließlich den Türken verkaufen zu können. Da, woher er, in die Zwischenstation, seinerzeit nach Europa kam. Der weiteste Weg macht den größten Profit, von dem Ort der billigsten Herstellung zu Orten der Mängel. Größtenteils zu solchen Orten, die extra für eine höhere Anfrage -unter Zinsnahme-, herunter gewirtschaftet worden sind. Den Investoren der Multis ist gleich gewinnbringend, wenn die Aktien steigen, oder fallen… und die Wertkurve bewegt sich, denn – zum Beispiel – die Wirtschaftskräfte zwischen der USA und Ungarn, zwischen Deutschland und Portugal… sehr ungleich ausgerichtet sind.
Aber: die Eiesenbahner haben noch nicht aufgegeben und arbeiten an den neuen Gleisen, die superschnelle und schwere Lasten bewegen werden, zwischen Berlin und Paris, zwischen Dallas und Mexico, und zwischen New York und London (Atlantiktunnel) über Enschede und Hannover nach Rostock…
Das Auto wird gezwungen das Öl zu entwerten, denn es wird entwickelt werden müssen – via Wettbewerbsfähigkeit -, wie alles, deren Erfinder bislang totgekauft worden sind. Öko. Das ist die gute Nachricht! Der Fluch: „Bis selbst das letzte Tropfen Öl nicht preisstabil verkauft wird, gibt es keine wahre Entwicklung auf Erden!“ bricht, und der Flut der Begegnung, Austausch und Verbesserung rettet euch vor dem Ozonlochbrand, Rauschgift- und Psichowaffeneinsatz und vor dem Genetischem Zerfall.“

Ich glaube, lieber Montagnola, Er hat‘ s erkannt!

Lieber Gruß, und vielen, vielen Dank für die Bekanntmachung mit Ihm. Meine Reise ist zu Ende, wie der Herbst. Vom Winde verweht.

Über den Autor

Peter Simon

Peter Simon

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

Du schreibst selbst Gedichte?
Veröffentliche dein Gedicht im Autorentreff von hhesse.de.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments