← Zurück zur Übersicht

Altes Land

Share

Altes Land

Des Wassers zarte Decke schimmert
Getragen von dem trüben See
Der aufgewühlte Grund er wimmert
Die Dunkelheit tut ihm so weh

Verzerrte Welt im Rausch der Wogen
Bejaht vom Spiegel der Natur
Geschmückt mit einem Regenbogen
Die Stille spielt in sanftem Dur

Doch in der Tiefe längst vergessen
Liegt einsam und vor Trauer blind
Das alte Land, vom See gefressen
War doch gerade noch ein Kind

Der Neugier rasche Blicke fehlen
Nur wer verweilt erkennt wovon
Des Wassers Tiefen dir erzählen
Und hört des stillen Schreies Ton

(c) by NØstyler

Über den Autor

NØstyler

NØstyler

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

Du schreibst selbst Gedichte?
Veröffentliche dein Gedicht im Autorentreff von hhesse.de.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments