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Warten

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Seh bereits vor mir das Tor,
doch der Eingang ist verschlossen.
Deinen Schlüssel ich verlor,
er mir aus der Hand gerissen.

Warum öffnest nicht von innen
du das Tor und lässt mich rein?
Dann kann man von vorn beginnen,
reden, lachen, glücklich sein.

Doch Geduld ist meine Stärke,
also harre ich hier aus.
Warte lange bis ich merke,
ich komm‘ nicht in dieses Haus.

Letzten Endes knarrt das Tor,
ich erkenne dein Gesicht.
Ängstlich blickst zu mir empor,
und du sagst: „ich lieb dich nicht“.

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