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Vergangenes

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Kaum ist Vergangenes erloschen,
Duftet es bereits welk von Weit.
Doch trotz seiner geschlossenen Blüte
Waltet es fortan in Ewigkeit.

Wenn die starre Herzensbindung,
Sich dann doch einmal entzweit,
Zögernd sich ein Anfang hebt,
Scheint schnell vergessen alles Leid.

Dann ist das Herz zum Abschiednehmen
Mit Überreife schon bereit,
Damit es stets neuem Werden diene
Und erneut quillend gedeiht.
—–
Doch nur eines scheint für immer
Beständig von Vergänglichkeit! –
Nichts anderes als in der Ferne
Die welkende Zeit in ihrer Einsamkeit.

Über den Autor

Johannes H.

Johannes H.

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

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