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Vergangenes

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Ein düstrer Schleier
senkt sich über das sonnenüberflutete Land.
Tiefe, schwarze Wolken
setzen sich auf den grünen Hügeln ab.
Der Sonne Strahlen durchdringen
nicht mehr lang den kalten Nebel
und schon bald
verschwindet sie ganz.
Der Mond will nur düster scheinen
und erhellt die Nacht nicht ein wenig.
Im Gegenteil,
er trübt sie nur noch trauriger.
Traurig, nur aus einem Grund.
Nicht, weil die strahlenden Farben
und die Wärme des Tages verschwunden sind
und auch nicht,
weil du nicht da bist
sondern nur,
weil ich weis,
dass du nicht wieder kommst.
Und ich frage mich,
wie ich jetzt auf dein Fehlen komme,
wollte ich doch was ganz anderes schreiben.
Es kühlt mich
und ich bin mir nicht sicher
was du gerade tust.
Ich weis nur,
du bist nicht da.
Morgen,
wird die Sonne von neuem aufgehen
und der Alltag erfüllt sich neu
mit grauen undurchsichtgen Problemen.
Sie scheinen alle so sinnlos.
Sinnloser denn meine Worte sind…
Doch erinner ich mich was du mir gelernt
und dann seh ich dein farbenerhelltes tröstendes Lächeln.
„Das Leben ist das, was du daraus machst'“
und alles ergiebt wieder einen Sinn.
Der Mond hat endlich ein dunkles Loch gefunden
durch welches er seine kalte Wärme schickt.
‚Wer jetzt noch wach ist bleibt es wohl auch
und macht sich gedanken über Vergangenes…

heather

Über den Autor

heather

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