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Und du durchschaust das Leben nicht

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Und du durchschaust das Leben nicht:

An allen Dingen hängt Gewicht,
gereiht wie an ein Glockenspiel,
das schweigsam dir ins Ruhen spricht.
Und schwingend dumpf ertönt´s am Ziel
von Pendeln, die die Zeit zerbricht.

Und murmelnd schwebt da noch ein Sang,
wie Mönchsgebet aus einem Klang,
der jedes Läuten ferner Hallen
entstimmt und säumt an deinen Gang-
mit tausend Liederintervallen.

Über den Autor

Thomas

Thomas

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