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Schritte im Sonnenlicht

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Schritte im Sonnenlicht

Zur Zeit scheint mir die Welt
entartet und verlogen,
die Menschen müde und bestimmt,
den Wahnsinn zu entthronen.

Der Hass schreibt still Geschichte,
und er keimt in goldenem Gewand,
wir sollten dem entwachsen,
durch unseren Verstand.

Die Türme ragen höher,
werfen Schatten auf das Land,
bedecken die Gesichter,
begraben den Verstand.

Heute weiß ich wieder,
was ich gestern deutlich sah,
das Ende dieser Leiden
und den Tod so wunderbar.

Doch nunmehr bin ich älter
und habe mehr gesehn’,
die Zeichen der Philister
die seit langer Zeit bestehen.

Ich habe nun die Achtung,
um im Leben zu bestehen,
mich nicht mit eigner Hand,
an mir selber zu vergehen.

Ich möchte lieber lachen,
die Dinge einmal anders sehn,
und ohne triste Botschaft,
meinen Weg mit Freude gehn.

Ich leg es euch ans Herzen,
macht’s euch nicht zu schwer,
Verzweifeln ist so einfach,
doch will ich es nicht mehr.

Die Sonne lehrt mich Lachen,
und lässt mich täglich weitergehn,
probiert es einmal aus,
und bleibt im Tageslichte stehn.
(e.p.) 08.07.2003


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Arcturus

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