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Konkussion

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Ich weiß du musst gehen
Mit feuchtem Gesicht
Versuche ich zu verstehen
Doch gelingt es mir nicht

Ich taumle durch die bleiche Nacht
Könnte brüllen vor Selbstmitleid
Es ist etwas in mir erwacht
Der Selbstzerstörung nicht mehr weit.

Ich schließe die Augen
Und lasse mich fallen
Ich kann es nicht glauben
Ich spüre scharfe Krallen

Sie schlagen tiefe Wunden
Alles getränkt von heißem Blut
Sie schreien: „Sie ist verschwunden!!!
Wo bleibt deine Wut?“

Doch Wut kann man´s nicht nennen,
Bloß ein schwarzes, tiefes Loch
In das wir verblendet rennen
Immer tiefer noch.

In ihm sitzen brennende schmerzen
Gut versteckt in Dunkelheit
Verletzt sie mich von Herzen
Ja, es ist die liebe Zeit.

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Über den Autor

nordstern

nordstern

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

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