← Zurück zur Übersicht

Kindheit

Share

Lange, lange liegt’s zurück,
Die Entfernung vergrößert sich Stück für Stück.
Gedanken an die alte Zeit,
Tränen machen sich in meinen Augen breit.
Noch eine von ihnen und ich träume hinfort,
In meinen inneren, niemals vergessenen Kindheitsort.

Träume von der Zeit in der ich begann alles neue für mich auf der Welt zu entdecken,
In der ich versuchte mich vor meinem eigenen Schatten zu verstecken.
Den Sand wie Wasser durch die Finger gleiten ließ,
Baute mir in der Natur mein eigenes Verlies.

Mit anderen Kindern spielend auf Wiesen,
Lauschte ich meiner Mutter von Märchen und Riesen… –
Von all dem wehen heute nur noch sanfte Brisen.

Ein lautes Geräusch reißt mich aus der märchenhaften Kindheit,
Ach, wäre man doch heute noch zu all dem bereit.
Nur für viele scheint der Weg nach innen blind,
Denn würden sie die Reise in sich selber wagen,
Entdeckten auch sie das längst vergessene Kind.

Du schreibst selbst Gedichte?
Veröffentliche dein Gedicht im Autorentreff von hhesse.de.

Über den Autor

selber

selber

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments