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Jugend

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Die Jugend scheint Vergänglichkeit:
Nur all zu schnell kommt’s aus der Zeit,
Was gestern noch so leidenschaftlich
Voller Tränen und Genuss,
Wie Liebe festgehalten wurde,
Das führt nun ins schier absurde
Überfließen von Verdruss:

Das Fundament wird weggerissen,
Stirb, Du altes Ideal,
Ich werde Dich niemals vermissen…

All die Jugend wird zur Qual,

Wenn man niemals Konstantes findet,
Immer wieder tief sich bindet

Und sich dann unter den Füßen
Eignen Boden stielt und fragt,
Womit kann ich’s mir nur versüßen,
Dass der Wankelmut mich plagt ?

Über den Autor

Julia

Julia

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