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gestern schon?

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Da steh ich nun – mitten im leben, spüre wie der Himmel aufbricht und fühle mich den zwängen unterworfen. Der Himmel bricht.
Hinter den tiefschwarzen Wolken wartet jedoch nicht der Sonnenschein, sondern das jüngste Gericht.
Der Platz des Richters lodert in teuflischen Flammen und die Bank der Angeklagten bricht unter dem Gewicht der Zwänge zusammen. Der Ankläger ist die Freiheit. So geht es nun Tag für Tag, bis das jüngste Gericht eines Tages den Schauplatz von Himmel auf Erd’ verlegt, die Anklägerin Freiheit den Namen wechselt und sich opportun tauft. Oh du schönes Leben, nimm bald ein Ende oder vernichte alles was dich für die einen wenigen lebenswert macht. Oh du schöne Freiheit, mach uns bitte zu deinen Sklaven. Teufel, kehre zu uns auf die Erde und sehr bald sogar wird es dir zu höllisch hier.
k e h r e u m

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A-D-U

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