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Geschmack der Einsamkeit

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Kein Ton reicht mir ins Herz hinein,
kein Wort vermag mich zu berühren.
Ich kann nicht Freud, noch Leid verspüren,
nein, alles bleibt mir stumm – und ich allein.

Kein Duft dringt mir in meinen Sinn,
Nicht Blume, Gras noch Sommerregen,
kann mich zu zarter Lust bewegen,
Ist alles fahl – wie ich alleine bin.

Kein Blick berührt ein Farbenmeer,
Kein Rot und Grün im Regenbogen,
Und alles hat sich matt gewogen,
wie Einsamkeit sich in mich kehrt.

Kein Lachen bricht sich in mir bahn.
Kein Prickeln lässt mich je erschaudern,
nicht brennen, wagen oder zaudern.
Und fühlen ? Nein. – Bin einsam. Wie im Wahn.

Mein Ohr ist taub, die Blicke blind.
Und jedes Fühlen bloßes Sehnen.
Wo Wünsche sich an Träume lehnen,
ist der Geschmack von Einsamkeit im Wind.

—————————

Einen schönen Tag wünsche ich!
Wie immer bitte ich um konstruktive Kritik, wobei es kaum eine Rolle spielt ob sie nun negativ oder positiv ist, obwohl ich mich selbstverständliche über positive mehr freue 😉 .
Selbst habe ich noch Zweifel in der zweitern Strophe. Kann man in diesem Zusammenhang denn „fahl“ sagen ?
Für Verbesserungsvorschläge wäre ich sehr dankbar !

Mit einem lieben Gruß,
Nightinbird

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Über den Autor

Nightinbird

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