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Gedanken

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Es ist die Ironie des Schicksals, dass wir oft Träume haben,
die sich nicht erfüllen können.
Doch wo die Hoffnung längst gestorben ist,
da leben die Träume und geben unserem Dasein einen Sinn.
Und manchmal öffnet sich eine neue Tür
auf dem steinigen Weg des Lebens, einen kleinen Spalt breit.
Plötzlich ist alles wieder da.
Hoffnung, Sonne, Glück…und Liebe.
Es wird der Tag kommen, an dem sich auch dir diese Tür öffnet,
dann geh´ hinein und ich werde dir alles Glück der Welt wünschen.

Es war einmal ein kleiner Stern, der war so traurig.
Alle um ihn herum leuchteten und strahlten. Nur er nicht.
Leise weinte er.
Da berührte ihn ein winziger Sonnenstrahl und flüsterte ihm leise zu:
„He kleiner Stern, sei doch nicht so traurig. Schau der Stern dort drüben, er ist riesengroß und funkelt so hell, aber innen ist er eisig und kalt. Du aber, du hast ein so reines und warmes Herz, du leuchtest von innen, wie kein anderer Stern es je getan hat. Deshalb bist du für mich der Schönste von allen.“
Da hörte der kleine Stern auf zu weinen und hörte in sich hinein.
Und als er die Wärme in seinem Herzen spürte, da wusste er, dass der Sonnenstrahl recht hatte.
Seither strahlt und leuchtet er von innen heraus und jeder, der ihn des Nachts sieht, denkt welch ein wunderschöner Stern und lächelt ihm zu.
Schaut aber jemand nach oben, der besonders traurig und verzweifelt ist, dann leuchtet er besonders hell und spendet mit seinem sanften Licht Trost und neue Hoffnung.
Wenn du nachts zum Himmel schaust, kannst auch du ihn sehen.

Über den Autor

Antje

Antje

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