← Zurück zur Übersicht

Erkenntnis

Share
Das Leuchten der Nacht war es,
welches ich vernommen,welches mich rief.
Einer Stimme folgend, deren Urheber ich selbst war,
fand ich zu einem Ort.
Einige Male schon hatte ich ihn aufgesucht, hatte mich seines stätigen Daseins ergötzt.
Doch erblickte ich ihn nun verwandelt, sah in ihm Orte,welche mir wohl vertraut, jedoch gleichenteils
unbekannt waren.
Ich fühlte jene Energien, nach denen mein Herz sich sehnte, jene Kräfte auf die ich es so stark an-
gewiesen ist.
Ich fühlte, wie sie mich umgaben, wie sie um mich wogten, fühlte sie durch mich hindurchfließen, in ständiger Bewegung und Veränderung alles mit sich nehmend, was in mir Bestand hatte.
Und als ich benommen aus dem Reich der reinen Empfindungen in das der sinnlichen zuückkehrte,
gewahrte ich Licht.
Nicht wie ein Licht, wahrgenommen in vollkommener Finsternis.
Viel mehr ein einzelnes Licht, strahlend in einem hell erleuchtetem Raume.



Autorentreff-Newsletter

Lass dich per E-Mail über neue Beiträge informieren.

Loading

Autor:in

suchend

suchend

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

Du schreibst selbst Gedichte?
Veröffentliche dein Gedicht im Autorentreff von hhesse.de.

Kommentare

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments