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Ende eines Tages

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An einem altbekannten Ort

Sitzt es allein zum ersten Mal

Ein Bach trägt seine Tränen fort

In langen Windungen ins Tal

Es ist in Agonie verfallen

Der Wind, gemischt mit frischer Zeit

Lässt seine Klage ungehört verhallen

Winzig in der Ewigkeit

Die Existenz hat es zerfressen

Mit Gegenwart, die nie versiegt

Es kann zu vieles nicht vergessen

Wie es auch sein Sein verbiegt

Ein fremder Schall rast durch den Wald

Plötzlich schrecken Vögel auf

Der Abend kommt und es wird kalt

Und der Bach nimmt weiter seinen Lauf.

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Über den Autor

t.h.omas

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