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Eine wahre Geschichte oder die Begründung der Hasenreligion

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Straft mich mit euren Beurteilungen über die literarischen Merkmale dieser kleinen Geschichte, doch ich lass mich nicht abhalten, deswegen steige ich gleich ein.

Es war damals in einer kleinen österreichischen Gemeinde als sich folgendes ereignete:

Ein Hund kam mit der Leiche des Kaninchens des Nachbarns im Maul zum komplementären Nachbarn nachhause – nennen wir ihn einfach Nachbar B; dh. der mit dem Hund. Nachbar A ist demnach der mit dem Kaninchen.

Jedenfalls war der Nachbar B ziemlich erschüttert darüber, dass sein Hund das Kaninchen des Nachbarn A vermeindlich getötet hatte, und beschloss dieses sorgfältig zu säubern, anschließend zu fönen, und das Kaninchen dann zurück in den Garten des Nachbarn A zu legen.

Zur Ergänzung und späteren Erklärung des Tatbestandes muss noch erklärt werden, dass sowohl der Hund von B, als auch das Kaninchen von A mit Erde verdreckt waren.

Einige Tage nach dem Ereignis trafen sich A und B. Dabei erklärte A mit einer ziemlichen Überraschung, was ihm passiert war.

Er sagte zu B: „Du wirst mir nicht glauben, was mir passiert ist, doch es ist wahr. Vor einigen Tagen habe ich unser Kaninchen im Garten vergraben, doch einen Tag später lag es, wie aus dem Reagenzglas stammend in meinem Garten.“

Über den Autor

emil vogel

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