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Eine Nacht mit ein paar Sternen

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Die Nacht, des Mondes nackte Frau
Sie frisst sich gierig durch den Tag
und doch ich mich nach draussen wag
Verwundert ihren Glanz beschau

Wie scheint sie fern der Welt zu sein
und doch im Herzen mir verwandt
Der Kern bleibt mir verborgen, die Seele unbekannt
Bringt Träume eines Morgen, wie schicksalsreicher Wein

Abend ists wenn sie erscheint
wenn noch der Kummer in ihr steckt
Den ersten Stern hat sie geweint
das hat die Anderen geweckt

Schon ist die Einsamkeit verflogen
mit Welten sie ihr Antlitz ziehrt
Und in stark gespanntem Bogen
ihr Körper unsren Traum verehrt

Über den Autor

Tomatto

Tomatto

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