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Dich

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Dich

Ich sehe Dich und mein Körper spielt verrück
Mein Verstand setzt aus, denn er ist vollkommen entzückt
So ein Wesen zu sehen, so weich, so zart
Dich nicht zu kennen, ist für mich recht hart

Dich treff ich jetzt öfter, sehe Dich immer wieder
Die Zeit, die ist schön und meine Innereien sind Krieger
Sie scheinen zu zerreissen, kein schönes Gefühl!
Mir geht’s grad so gut, und ich bleib doch so kühl

Nach zwanzig Minuten, werd ich mich dann fragen
Wo fährst Du jetzt hin, könnt ich Dich auch haben?
Du wärst das Größte, wie der schönste Diamant
Doch den hattest Du leider, schon an Deiner Hand

Ich könnt Dich ja fragen, nichts fällt schwerer als das
Doch zu wissen Dich zu verlieren, wär dann doch zu krass
In Gedanken gebettet bist Du, der schönste Traum
Mit Dir zu reisen tut sehr gut, doch geht kaum

Dann denk ich mir, heute ja, da brichst du den Bann
Du sitzt mir gegenüber und ich sprech Dich an
Heißkalt ist mir geworden, ich schein’s nicht zu schaffen
Das Glück zwei Meter weg, willst Du es nicht machen?

WOHL 12/03

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Über den Autor

wohlone

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Ehemaliges hhesse.de Mitglied

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