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Der Mensch

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Einmal, da war ein Mensch, der konnte es nicht mehr, der konnte es einfach nicht mehr.Darum ging er aus seinem Dorf fort, er sagte „Auf Wiedersehn“ zu seiner Frau und den Kindern, zu den Freunden sagte er es auch, er kündigte einfach, wo immer er zu kündigen hatte und schnürte seinen Ranzen mit den Habseligkeiten zusammen, er ging ins Hochgebirge. Lange Tage quälte er sich steile Pfade herauf und herunter, im Eis blieb er stecken, er fror fest, stundelang verharrte er und sein Bart, dieser Bart war der Hüter vieler Eiszapfen. Blau erstreckten sich die Gletscher unter seinen dünnen Schuhen und sie gähnten ihn an, müde von tausenden Jahren liegen und sein gähnten sie ihn an und ihre Mäuler waren süße Verlockung, sie luden ein zum Eisbad, zum Fallenlassen, zum endlich- ewigen . Aber der Mensch er ging und setzte Fuß vor Fuß über Wege und Pfade und er kam zäh, aber er kam voran und er stapfte und stapfte tief in Schnee und Eis und er ging und setzte Fuß vor Fuß. Am sechsten Tag, da kam der Mensch, er kam an. Über einen tiefen weißen Gletscher kam er zum Schluss und er erklomm den Gipfel und seine Hände waren blutig und seine Füße waren zerschunden und blau, wie die Gletscher, die großen. Oben dann, stand er, der Mensch, der Eine und er blickte umher, in das Tal blickte er herab, er sah , er sah sich in Nebel und Eis und Schnee und Stein und er wusste, er wusste. Dann sprang der Mensch. Sprang einfach und war. War wahrhaftig er.

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Über den Autor

Giselheer

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