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Der große Stausee

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Sanft, idyllisch ruht der See,
Trügerisch in seiner Stille,
Regungslos der große Stausee –
Doch wo blieb der Wellen Wille?

Eingeschlossen durch ein Bollwerk.
Grauer Stein, Beton, Zement,
Weist den Fluß in seine Schranken,
Daß er sich selbst kaum noch kennt.

Was einst raste, wurd gezähmt,
Was fort strebte, festgehalten.
Was wild rauschte, scheint gelähmt,
Eingemauert Urgewalten.

Doch der Staudamm wird noch fallen!
Wogen wälzen ihn dann nieder!
Unverfälscht, neu auferstanden,
Wild die Wellen wieder wallen!

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Über den Autor

Deriavadhmera

Deriavadhmera

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

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