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den blauen Hügeln zu

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Wandernde Elefanten
in Afrika,
durchs Dickicht brechend,
so dringt die Zeit vor:
das Kommende,
das Geschehende,
stampft in die freien Savannen,
über die Stunden, die Tage am Wege,
den blauen Hügeln zu.

Blaue Hügel, sanftgeschwungen,
unsere Träume,
mit weißen Hauben,
zwischen blaßzarten Wolken:
blaue Hügel,
die abwärtssinken, vor unseren Augen,
‚wer spricht von Siegen,
überstehen ist alles‘.
Man stirbt manchmal tagelang,
wenn der Elefantenfußklotz
auf der Stirn ruht,
die Seele quetscht,
ausdrückt.

Preßblock der Zeit,
das Nichtmehr, das Nochnicht,
blaue Berge,
lichtgrüne Inseln Afrikas:
stammelnd,
Zeilen raunend,
Verstrebungen im Leib,
Rippen,
in den Falten der Nacht nistend,
blick ich aus nach den blauen Hügeln,
dem Aufriß des Himmels zu,
dem Morgen.
*

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Über den Autor

litfink

litfink

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

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