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An eine im Paradies

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Du warst all mein Begehr lieb,
Dafür mein Seel litt Pein,
Ein Eiland grün im Meer lieb,
Ein Brunnquell und ein Schrein,
Berkränzt mit zaubrischen Blüten,
Und all die Blüten warn mein.

Oh Traum im Strahlenglast!
Seraphne Hoffnung Du umkreist
Mich nur als flüchtiger Gast.
Ein Ruf: Auf! in die Zukunft weist.
Doch unter Vergangenheitslast,
so dumpfer Bürde,liegt mein Geist,
gebrochen, stumm, erblasst.

Denn Ach! Ach! mir entschwand
Das Licht ohn Wiederkehr,
Nie mehr! Nie mehr! Nie mehr!
Solch Sprache schallt zum kahlen Strand,
von der See so schwermutsschwer,
Blüht blitzversehrt der Baum im Sand,
Kreist der Adler, stürzt dann ins Meer.

Von nun an sind meine Tage Trancen
Und all meiner Nächte Pein.
Träumt deiner Grauaugen Glänzen
Und deines Schreitens Gleihn,
In welch ätherischem Tanzen,
In welch äthernem Schein.

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Über den Autor

DengXiaoPing

DengXiaoPing

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

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