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18. Geburtstag

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die neunmillimeternadel bohrt sich
tief ins rosige Fleisch des vergessen-
wollens der mensch geht an sich selbst zu-
grunde im fahlen dämmerlicht der andern
fault die birne und wie die durchbohrten
stehen sie alleine in dem luftleeren
raum du siehst nur absterbende schatten
entlangmodern an der bleichen stirn die
falten hängen tief wie an austrauernden
weiden der himmel seine ewige daseins-
linie herabklagt rinnen dir tränen
still über die kranken wangen warum so
traurig singe mir ein lied auf die jugend und die
menschheit singe mir ein lied wenn es noch
lieder gibt hinter all dem kreuzigen

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Über den Autor

Kai

Kai

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

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