13. Internationales Hermann-Hesse-Kolloquium vom 1.-3. Mai 2008 in Calw

Über 4.500 Interessierte am Werk Hermann Hesses aus dem In- und Ausland haben an den bisherigen Hesse-Kolloquien in Calw teilgenommen. Es geht bei den Kolloquien immer darum, Autor und Werk aus einem neuen Blickwinkel zu erschließen und dem Bild des Literaturnobelpreisträgers eine neue Facette hinzuzufügen. In diesem Jahr geht es um das Menschenbild im Werk des Dichters, und wieder konnten renommierte Referentinnen und Referenten zu dem dreitägigen Kolloquium gewonnen werden.

Den Auftakt macht am Donnerstagabend, 1. Mai 2008, um 19.30 Uhr, der Gesamtherausgeber der Werke Hermann Hesses im Suhrkamp Verlag, Volker Michels, mit seinem Vortrag über Hermann Hesses Welt- und Menschenbild – ein Vortrag, der eine Einführung in die Geisteshaltung und Weltsicht des Dichters insgesamt verspricht.

Am Freitag, 2. Mai, folgt nach der Begrüßung und Einführung um 9 Uhr der Vortrag von Dr. Günter Baumann „Menschsein als Aufgabe. Dimensionen von Hermann Hesses Weltbild“, danach um 11 Uhr von Dr. Ingo Cornils von der Universität Leeds „Hermann Hesse und die Elite(n)“. Am Nachmittag um 14.30 Uhr dann eine Lesung von Hesse-Texten zum Thema „Frauenbild“ durch den Schauspieler Hubertus Gertzen aus Freiburg, gefolgt von dem Vortrag des Hesse-Biografen Michael Limberg aus Düsseldorf zum Thema „Entzücke, quäle, doch erhör mich nicht“ – Hermann Hesses Frauenbild“. Professor Mauro Ponzi von der Universität La Sapienza in Rom spricht anschließend um 16.30 Uhr zum Thema „Kraft des Lebens. Jugend und Vitalismus bei Hermann Hesse“, dem wieder Hesse-Texte folgen, „Über das Alter“, gelesen von Hubertus Gertzen.

Am Freitagabend um 20 Uhr wird dann der Schauspieler Ezard Haussmann Texte aus Hesses Werken lesen.

Am Samstagmorgen, 3. Mai, spricht Professor Andreas Solbach von der Universität Mainz um 9.15 Uhr zum Thema „Melancholie al Lebensform im Steppenwolf“, gefolgt von Daniela Humajova aus Bratislava, die die Hesse-Rezeption in der Slowakei vorstellen wird.
Um 11 Uhr hält Professor Helga Abret von der Universität Metz einen Votrag zum Thema „… die Tür ins Unendliche“ – Die Bedeutung Mozarts für Hesses Bild vom „eigentlichen Menschen“. Anschließend, um 12 Uhr, gibt Volker Michels eine vorläufige Bilanz zum Abschluss der Gesamtausgabe von Hermann Hesses Werken, und um 12.15 Uhr spricht zum Abschluss des Kolloquiums Dr. Christoph Gellner von der Universität Luzern zum Thema „Humanität aus Religion. Hesses west-östliches Weisheitsdenken“.

Das Internationale Hermann-Hesse-Kolloquium soll wie immer interessierte Laien ansprechen, also nicht ausschließlich ein Fachpublikum. Die Vorträge sind deshalb auch so gehalten, dass der interessierte Hesse-Leser neue Facetten über Hesses Werk und Leben in Erfahrung bringen kann.

Informationen und Anmeldung beim Internationalen Hermann-Hesse-Kolloquium, c/o Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen, Bätznerstr. 92, 75323 Bad Wildbad, Tel. +49 (0)7081/9259-0, Fax +49 (0)7081/9259-10, eMail helmut.nagel@aka-wb.kv.bwl.de. Informationen auch unter www.hessekolloquium.de
Die Teilnahme am Kolloquium kann insgesamt gebucht werden (60/ermäßigt 45 Euro), es können aber auch Tageskarten und Einzelvorträge gebucht werden.

Über den Autor

timo

Gründer und Betreiber von hhesse.de seit 1998

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