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Winterverse mit Windharfe

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Weitenblick als Ahnung der Zeitläufe.
Philosophisches Andenken im Kältereiz.
Dürres Geäst als Windharfe.
Vierschichtenkleidung um das Winterherz.

Umkehrpunkt im Seelendrehkreuz.
Auslotung zum Stundenglück.
Erlösungsfragen als Taktfrequenz.
Dem Ende entgegen… ein kleines Stück.

Und das tun, was man nicht tun darf:
Die Endlichkeit benennen in der Zeit.
Lebenstage im Glimmer aus Raureif,
Der Seinsfaden spinnt sich aus Ewigkeit.

Alles erkannt als Zeitengeschiebe:
Alles im Wandel, alles in Fluss.
Letales Stigma der roten Sonne,
Eine kosmische Blähung… und dann ist Schluss!

c.OManni 3.11.05

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Über den Autor

OManni

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