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Wer bist du?

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Deinen Rauch ziehe ich in mich,
äußer- wie auch innerlich,
ich spüre wie es mich verschiebt,
und schon bin ich in dich verliebt.

Eine falsche Realität täuschst du vor,
die hellen Geister singen schon im Chor,
es hat schon längst begonnen,
mein ich scheint wie zerronnen.

Bilder blitzen vor mir auf,
es nimmt unaufhaltsam seinen Lauf,
ich sehe, was noch nie gesehen war,
lang ist’s her sah ich so klar.

Seltsam bist du immer schon gewesen,
Roetz hatte Recht mit seinen Thesen,
verwischen tust du das schlechte,
entmachten das gerechte.

Bald werde ich ganz versinken,
dann lass ich mich von nichts mehr linken,
dann ist mein Geist nur noch für dich da,
mein Gott, was bist du wunderbar?

Über den Autor

dago

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