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Wandel

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Bunter Herbsttag glüht in meinen Sinnen.
Zur Bedächtigkeit ein erster Nebel mahnt.
Daß, was endet, mir auch wieder neu beginne.
Ich nicht nach vergangnen Tagen frag.

Rosenstrauch verschenkt sein letztes Lachen.
Hat schon Runzeln im Gesicht.
Sommerscheiden zieht die Wärme aus den Gliedern.
Doch mein Herz erreicht es nicht.

Aufgebraucht verstaubtes Sonnenflimmern.
Von der Zeit dahin geweht.
Sieh, die einst so hoffnungsschwere Blüte.
Wie sie jetzt als buntes Blatt entsteht.

Lachend tanzt der Herbst des Sommers Sterben.
Unbestechliche Vergänglichkeit.
Nur was immer neu entsteht kann ewig währen
in dem großen Wandeln durch die Zeit.

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Über den Autor

peter t.

peter t.

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

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