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Verbrannt

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Als noch des Sommers Fackel brannte
Und ich war voller Glut wie er
Durchschritt ich endlos weite Räume
Ich tauchte ein ins Träumemeer

Ich liebte, litt, verströmte mich
Bekam von allem nicht genug
Ich trank vom süßen Wein des Lebens
Und ahnte doch den Selbstbetrug

Nun ist verglüht des Sommers Macht
Das Lied der Nachtigall es schweigt
Es irrt der Wind durch graue Felder
Und in mein Herz der Nebel steigt

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Über den Autor

Morgaine

Morgaine

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

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