← Zurück zur Übersicht

Unwissenheit ist ein Segen (?)

Share

Von der Unbefangenheit eines Kindes möchte ich kosten.
Von seinem Leben in der absoluten Gegenwärtigkeit, in der einzigen, wahrhaftigen Welt.
Die Schatten die mir auferlegt, möchte ich fortjagen, sie von mir lösen; mit einem kleinen Wink sie von mir trennen,
verbannen mit einer Bewegung gleich einem Blatte, welches vom Baume losgelöst dem Boden entgegeneilt.
Verurteilt zum Spielzeug unsichtbarer Mächte, sich seines Zieles entfernend.
Entweht an Orte, welche es schon sah, davongetragen zu Ästen deren Teil es einst war.
Dabei ist es von Natur aus der Bestimmung unterlegen, den Boden zu suchen.

Über den Autor

suchend

suchend

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

Du schreibst selbst Gedichte?
Veröffentliche dein Gedicht im Autorentreff von hhesse.de.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments