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und doch musst du immer mein zeichen tragen

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in warnenden höhen ein müder kristall
dein duft ist der letzte gesang
die fäden verdünnen dein fester mund
du siehst kein salzender hall
verrät den verborgenen grund

unter blut aus himbeeren begraben
lauscht des roten gesang
er täuscht – deine hand wird den faden zerschlagen
ihm folgen ins lähmende flügelschlagen
träume nur werden bergen und zagen
deine seele im schwärzenden mohn

ergrauender bäume verlorener gang
in dich und mich und dich
und doch musst du immer mein zeichen tragen
wird brennen im lärmenden flügelschlagen
ein leiser ton

Über den Autor

Karita

Karita

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