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Traumwelt

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Aus stillem, guten Schlaf der Nacht
bin schrecklich ich erwacht:
Die Welt um mich ein unerträglich kaltes Treiben,
zerfallen, fort mein Heimattraum!
Ich wollte doch so gerne bleiben
und wachsen wie ein Feigenbaum.

In Kälte und Verlassenheit
verneige ich mein Haupt
und schweb´ fortan für alle Zeit
dorthin, wo Strenge mir ein Wort erlaubt.
Bleibe in einem Engelreigen,
will dichten, denken, schweigen.

Gewesenes und Künftiges
steigt auf im Zauberkreise,
erwärmt die Welt, als wäre es
der Menschheit Traumesreise.
Wo Blumen blüh´n, Musik erklingt,
da findet man sich ein.

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Über den Autor

jutta

jutta

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

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