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Tage der Trägheit

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Im fließenden Wasser, dort dümpelt ein Stein
am Boden nur langsam, wie klebend an Leim,
umschwirret von Fischen, die wendig mit Schaum
den Plumpen umzischen, wie Winde den Baum.

Im Netz hängt die Spinne, von Sonne gedörrt,
will fangen die Fliegen, der Hunger sie stört,
ist sorgfältig wartend, auf Beute famos,
doch baut nicht die Fall aus, soll fall’n in den Schoß.

Bin sitzend gefestigt in Heimkunft des Wohlen,
an Trägheit getackert, dem Schöpfen gestohlen.

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Über den Autor

Warius

Warius

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

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