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Sturmgebraus

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Die Sonne sich schleunigst versteckt,
drohendes Unheil hat sie erschreckt,
Wolken – schwarz und dicht,
verschlingen jegliches Licht.

Der Wind brüllt voller Pein,
als wär der Schmerz nur sein,
der Regen das Gras peitschen mag,
bis es sich nur zu krümmen vermag.

Der Baum beugt sich in wildem Stolz,
es knirscht und bricht sein Holz,
die Erde vor Ehrfurcht zittert und bebt,
so eine Urkraft hat sie noch nicht erlebt.

Und das Herz ist so unsagbar schwer,
als gäbe es kein Leben mehr –
doch am Horizont, noch verborgen,
schimmert schon das Licht von morgen.

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Über den Autor

Lena

Lena

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

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