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sonne und regen

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ein sonnenstrahl streift meines blickes
trauer und drang weichen einander aus
sonne ermüdet,nun bleibe ich um den regen zu suchen
das unermessliche wird messbar

eine skala,geschaffen von menschenhand
glück und wohl wird gemessen
zeit schafft brücken und lässt mauern dahin scheiden
zeit,eine grenze,des menschen werk!

zeitlos und ohne sonne wie regen
grenzen werden überschritten
der skala entzog sich mein gemüt
menschlichen beschränkungen und des einklangs ist mein geist entsprungen

nun schwebe ich in der wüste
fern von maßstäben und moral
die augen ausgestochen um nicht durch regen wie sonne gepriesen zu werden
geweiht bin ich durch einsamkeit

ein blinder krieger,der zu kämpfen verweigert
was zu bekämpfen gewünscht,erträgt er
ohne sorge und ohne augenlicht
sollte er beneidet sein,um größte weitsicht!

Über den Autor

A-D-U

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