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Schwermut

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Ich mag nicht mehr, der Weg ist lang,
mir fehlt der rechte Tatendrang.
Ich fühle Unmut, fühle Schmerz,
nichts dring an mein verstorbnes Herz.

Ach wär ich doch in schwindelnd Höhn
und könnt die Sonne scheinen sehn,
doch lieg ich hier in tiefer Gruft,
es geht kein Wind, krieg keine Luft!

Das Atmen fällt mir schwer, das Leben
ist schwerer als man sichs erträumt,
man kann nach hohen Zielen streben,
doch fällt man oft in tiefen Staub.

So mag der Weg beschwerlich sein,
man ist nun mal auf dieser Reise,
es kommt das Glück nicht von allein,
nur weiß ich nicht auf welche Weise
man es erhält und bei sich hält.

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Über den Autor

Lokondo

Lokondo

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

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