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Schizophrene Tragödie

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Die Ungewissheit wächst und damit auch die Angst, die mir Nacht für Nacht durch das Gehirn geistert.
Auch am Tage werden mir durch solche Probleme die Sinne getrübt und die Stimmung geschwärzt.
Die Leichtigkeit des unwiederbringbaren Zusammenseins durfte ich schon lange nicht genießen.
Doch liegt´s nicht an mir, oder doch?
Hab ich keine Ausstrahlung, kein Appeal?
Egal soll´s mir sein.
Solange ich noch den Segen der Freundschaft, die das wichtigste mir scheint, erleben kann, ist nichts verloren.
Diese äußeren Einflüsse, unüberwindbar grausam, sind nicht hilfreich.
Sie sind belastend und erdrücken mich mit ihrer Last.
Langsam begreife ich die Trauer der trauernden Traurigen.
Schwarz ist die Farbe der Nacht und des unumkehrbaren Todes.
Bedeutet das: Nacht gleich Tod.
Welch übles Schicksal ist uns beschieden, dass das Leben es so schlecht mit uns meint?
Hat man doch nur zu kurze Zeit zu genießen, doch die Hälfte davon spiegelt sich in bitterem Kummer, unendlichem Schmerz und tiefer Trauer wieder.
In meinem Herzen herrscht Chaos, nach außen wohlgeformt.
Soll Kraft ich schöpfen aus Leid?
Oder soll die Mutlosigkeit mich packen?
Unschuldige Opfer?
Tote Täter?
Oh Liebender, Oh Verletzter, verletzt ihr euch nicht gegenseitig in eurer übertriebenen, permanenten, penetranten Eifersucht?!

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Über den Autor

das_Zottel

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Ehemaliges hhesse.de Mitglied

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