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ohne Titel

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Basaltschwarz quält sich die Flut dahin,
das Ufer von grauen Steinen bedeckt,
die düstere Seele hat Blut schon geleckt,
zerfleischt mir mit Wahnsinn den Sinn.

Nicht denken, nicht fühlen,
die Kälte regiert,
die Sinne erstarren zu Stein.
Das Leben scheint wertlos
und Freiheit verliert
und tödliche Nacht schluckt das Sein.

Und doch bleibt der Funken,
der einst mich gebar,
der einst in der Ferne erschuf,
sein Glimmen wirkt heimlich,
nicht sichtbar, nicht klar,
wenngleich er mich doch zu sich ruft.

Ist dieser Funke nicht Feuers Keim,
flammt auf, von neuem entfacht,
wird Acharons Hüter nicht ewig verlacht,
wenn ich tanze im flammenden Schein?

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Über den Autor

magister ludi XXIII

magister ludi XXIII

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