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mein leben

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Leere Zeilen, weißes Blatt Papier,
so ungeschrieben scheint auch mein Leben mir.
Alles was zählte, die Vergangenheit, verschwunden,
die Zukunft ungewiss, werd ich sie jemals finden?

Umsteigen am Bahnhof, kein Anschluss in Sicht,
mein letzter Zug weitergefahren, nur in der Ferne sein Licht.
Den Fahrplan verloren, auf steiniger Straß‘ ,
desorientiert, mein Ziel – ich vergaß.

Leere fühl ich und Nutzlosigkeit.
Was taugt noch mein Leben, ist es denn schon Zeit?
Werd ich hier verweilen, inmitten des Weges,
und warten aufs Ende, sag mir, ist es möglich?

Nichts was ich vollbrachte in meinem Leben,
meiner Nachwelt nichts weiterzugeben?
Mein Leben nur sinnlos, verschwendete Zeit?
War dies mein Schicksal, das mich nun ereilt?

Mein Leben nichts mehr als ein kurzer Abschnitt,
ohne Hinterlass, mir einfach aus der Hand glitt?
so trostlos zu enden, hätt ich es gedacht?
noch eine Chance – doch hätt ich’s gekonnt, es anders gemacht?

Lacrima sanguinea

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Über den Autor

Lacrima sanguinea

Lacrima sanguinea

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