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leer.

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morgens um acht oder neun bin ich da.
dieses furchtbare büro.
irgendwelche leute, irgendwelche aufträge.
wir verlieren immer, vor allem profil.
wenn man schon drüber nachdenkt,
fühlt man sich leer, fühlt nur:
du hast kein profil.
egal.

zu hause ist es dunkel,
keine zeit für irgendwas.
ich esse bei dem dönermann
vegetarisch und quatsche mit dem,
eine minute, oder zwei.
ich habe mal geschrieben.
das schlimmste ist die eigene
mittelmäßikeit zu erkennen.
und das ist wahr.
privat ist nicht,
weil mein privatleben in einer
anderen stadt ist und meine große liebe.
die hat nur lügen für mich.
es ist tragisch,
es ist furchtbar.
ich fühle nichts, bloß:
unzulänglichkeit in jeder hinsicht.
unschöne gefühle beim älterwerden:
irgendwas machen, bloß nicht,
was einem wichtig ist,
einem selbst.
wenn es sowas überhaupt noch gibt.

klartext: wofür lebe ich?
um mich selbst immer mehr
aus dem auge zu verlieren?
ach...
ich lebe trotzdem.
und das ist vermutlich besser,
als nicht zu leben.
aber manchmal, das heißt meistens
ist alles so verbaut.
manchmal fühlt man sich leer.

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outman

outman

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