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Ketten

Da sitze ich nun, ein Mensch,
eingepfercht in Zwänge und Regeln,
mit selbst auferlegten Ketten,
auf der Suche nach mir.

Zu feige, den Mopp der
Gleichgültigkeit zu durchbrechen.
Zu ängstlich, vor den anklagenden Blicken
der ewigen Spießbürger zu bestehen.

Zu sanftmütig, sich gegen
spitze Zungen zu wehren.
Und doch bei der Frage:
Wer bin ich?

Spüre ich da nicht schon
ein verzweifeltes Aufbegehren,
einen immer stärker werdenden
Ruf nach Freiheit?

Keimt da nicht Gleichgültigkeit
gegen verständnislose Blicke?
Wächst da nicht der Wunsch
die Ketten zu durchbrechen?

Ich bin immer noch
auf der Suche nach mir.
Und eines Tages habe ich
den Mut ich selbst zu sein.

Allen hinter verstohlener Hand
murmelnden Stimmen zum Trotze,
reift in mir der Ruf nach der Freiheit,
allein DAS zu tun, was ICH für richtig halte…

Meinung

Über den Autor

Antje

Antje

Ehemaliges hhesse.de Mitglied

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